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ZEDAS Expertenkreis Bahninfrastruktur

Basisarbeit für die Weiterentwicklung eines intelligenten Instandhaltungssystems

10.12.2021 | Längenbasierte Eigenschaften, Verortung, Punktobjekte… das kommt vielen spanisch vor. Nicht unseren Teilnehmern im Expertenkreis Bahninfrastruktur.

Am 09.12.2021 fand die erste ZEDAS Veranstaltung dieser Art digital statt. Mit 22 Teilnehmern aus 8 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren vorrangig zedas®asset Kunden mit Ihren Fachleuten vertreten.

Als Lösungsanbieter eines Asset Managements für Bahninfrastruktur blickt ZEDAS selbst auf jahrelange Erfahrung zurück. Im Rahmen des Release-Konzeptes sind stetige Anpassung und Verbesserung der Software für die Kunden Standard. Hierbei liegt der Fokus immer auf einer bestmöglichen Unterstützung der Kundenprozesse. Deshalb ist der Austausch mit unseren Kunden so wichtig.

Im Rahmen des Expertenkreises wollten wir diesen Austausch auf die nächste Stufe bringen. Indem Fachleute aus unterschiedlichen Unternehmen sich zu Fragestellungen der Instandhaltung von Schieneninfrastruktur direkt austauschen und voneinander partizipieren.

Denn gerade dieser Bereich ist hoch komplex.

Intelligentes Instandhaltungssystem

„Wir haben die Vision eines intelligenten Instandhaltungssystems. Wir wollen zukünftig noch mehr Trends und Prognosen zu echten Handlungsempfehlungen für unsere Kunden umwandeln – Turning data into action. Wir wissen, dass die Fachleute im Bereich Bahninfrastruktur besonders rar sind. Deshalb wird Softwareunterstützung in der Zukunft noch wichtiger werden. Um unsere Lösung für die Anforderungen der Zukunft zu rüsten, haben wir in dem Workshop die Basisarbeit gemacht und in fachlicher Tiefe den intensiven Austausch gesucht. Im weiteren Verlauf werden wir uns stärker mit den Use Cases beschäftigen, die – wenn erstmal automatisiert – unseren Kunden eine echte Arbeitserleichterung bringen.“, Moderator des Expertenkreises und Bereichsleiter Research & Development, Christoph Baum.

Der fachliche Leiter der Veranstaltung, Dr. Peter Engel, resümiert: „Ich bin sehr zufrieden und dankbar für die vielen Rückmeldungen und den aktiven fachlichen Austausch. Zu einer Reihe wichtiger Fragestellungen haben wir sehr hilfreiches Feedback erhalten.“

Der Expertenkreis plant 1-2-mal jährlich zusammenzukommen, um sich zu den aktuellen und zukünftigen Themen aktiv auszutauschen. Das Ziel ist, das Asset Management für die Fachleute in der Schieneninfrastruktur noch effizienter zu machen, Instandhaltungsmaßnahmen vorausschauend zu planen, Ausfälle zu minimieren und somit insgesamt die Verfügbarkeit zu erhöhen.

Anm. d. R.: Wir sehen in den aktuellen Wochen, dass das Thema in der Vergangenheit teilweise stark vernachlässigt wurde. Instandhaltung und Asset Management der Schieneninfrastruktur ist kein notwendiges Übel, sondern eine notwendige Voraussetzung für ein funktionierendes System Bahn.